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Übersicht - Allgemein - Magisches & Mystisches - Gibt es einen Lebensplan ?
AutorNachricht
anonym
männlich  58 Jahre
» Area Gott
4770 Beiträge
Verfasst: 30.01.10, 08:51 Uhr


Fragen die mich derzeit sehr beschäftigen. Haben wir mit unserer Geburt eine Art "Lebensplan" mit bekommen ? Woher komme ich ? Wohin gehe ich ? Warum tue ich gewisse Dinge ? Warum bin ich das geworden was ich bin ? Hat irgendwas "Höhere" mit mir noch etwas vor ? Was ist das "Schicksal" eines Menschen ? Warum wurde ich geboren ? Warum müssen wir sterben ?

Fragen über Fragen deren Antworten noch fehlen.

Habt ihr auch schon mal über derartige Fragen nachgedacht ? Habt ihr Antworten gefunden ?


Signatur Ich bin wie ich bin - und wem es nicht passt der soll mich gernhaben Im übrigen gilt: "Wer will, findet einen Weg - Wer nicht will, findet einen Grund" "Made in Austria" eben
samira1966
weiblich  50 Jahre
» Mega Schreiber
69 Beiträge
Verfasst: 30.01.10, 09:00 Uhr


Ich denke wir sind so wie wir sind, weil wir so erzogen wurden, wegen den Leuten die wir kennengelernt haben. Was wir alles in unserem Leben gemacht haben. Aber nicht weil es so bestimmt wurde.

Signatur Man kann auch mit lachendem Gesicht dem Gegner die Zähne zeigen.
anonym
männlich  58 Jahre
» Area Gott
4770 Beiträge
Verfasst: 05.02.10, 19:24 Uhr


Eine einzige Antwort auf ein spannendes Thema ?

Signatur Ich bin wie ich bin - und wem es nicht passt der soll mich gernhaben Im übrigen gilt: "Wer will, findet einen Weg - Wer nicht will, findet einen Grund" "Made in Austria" eben
nogold
weiblich  52 Jahre
» Area Gott
4415 Beiträge
Verfasst: 05.02.10, 19:59 Uhr


Ich denke nein, denn wer sollte so fies sein, Hunger, Elend, Krankheiten, Krieg und andere Heimsuchungen der Menschheit auf diese loszulassen. Und da viele ja eh nach dem Motto leben "Jeder ist sich selbst der Nächste" glaube ich nicht an Pläne höherer Mächte, auch wenn ich dann sicher wieder die einzige bin.

Vielleicht ist auch das folgende Zitat ein ganz gute Begründung

"Das Wertvollste, was der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur einmal gegeben, und er muß es so nützen, daß ihn später sinnlos vertane Jahre nicht qualvoll gereuen, die Schande einer unwürdigen, nichtigen Vergangenheit ihn nicht bedrückt und daß er sterbend sagen kann: Mein ganzes Leben, meine ganze Kraft habe ich dem Herrlichsten auf der Welt - dem Kampf für die Befreiung der Menschheit - geweiht.“

Nikolai Ostrowski, » Wie der Stahl gehärtet wurde«


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.10, 20:00 Uhr
anonym
weiblich  36 Jahre
» Area Gott
1766 Beiträge
Verfasst: 05.02.10, 23:10 Uhr


also ich glaube oder hoffe schon dass es da was höheres gibt - was auch immer - das gewisse sachen lenkt. zumindest sind so einige sachen einfacher zu ertragen - die negativen - und die positiven haben wir uns ja eh alle selbst zuzuschreiben ;o)

und alles was wir selbst beeinflussen könne ist uns entweder anerzogen oder wir haben es abgeguckt - im guten wie im bösen - zumindest steckt überall ein Sinn dahinter - ob das nun mit einem plan vergleichbar ist oder mit etwas was es lenkt...

vielleicht ist es meine kindliche naivität die mir diese phantasie zu gute kommen lässt - aber ansonsten wär es doch öde...genauso wie mit den auserirdirschen ;o)


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plaui2
männlich  46 Jahre
» Area Gott
337 Beiträge
Verfasst: 06.02.10, 02:32 Uhr


ganz klar: NEIN

Es gibt weder einen Plan, noch jemanden, der alles lenkt.
Das wurde übrigens schon von Darwin, gut erst weniger erfolgreich, dafür jetzt umso mehr, deutlich und sicher widerlegt.
Ich wurde nicht getauf, glaube an keinen Gott und vertraue lieber den Strafgesetzbuch, als der Bibel.
Ich bin sehr tolerant, komme eigentlich mit fast jedem klar. Meine Grundeigenschaft sind meine diplomatischen Künste.....
Nur kann ich es nicht verstehen, wie man an einen Gott oder ähnliches glauben soll, wenn die Vertreter dessen einige der größten Verbrechen der Menschheit selber durchgeführt haben oder durchführen ließen.Inquisition und die Kreuzzüge waren im Namen der Kirche.


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anonym
männlich  58 Jahre
» Area Gott
4770 Beiträge
Verfasst: 06.02.10, 09:12 Uhr


@plaui

Ich vertraue eher NICHT dem Strafgesetzbuch. Das wird des öfteren von Menschen geschrieben und von Menschen bestimmt die etwas im Sinn haben das uns Menschen sehr oft "nicht schmeckt".

Da erhoffe ich mir doch lieber das die "10 Gebote" für die Menschheit zum Tragen kommen. Könnte man auch als eine Art von "Strafgesetzbuch" benennen. Das wurde angeblich von Gott durch Moses an die Menschheit "vererbt".

Ich bin zwar durch die Taufe ein Mitglied der römisch katholischen Kirche geworden, kann mich aber nicht gerade als "Fan" der katholischen Kirche bezeichnen.

Ich glaube an einen Lebensplan der jedem Menschen mit der Geburt mitgegeben wurde.

.......vielleicht bin ich aber "anfällig" geworden für die Mysterien des Lebens weil kürzlich meine Mutter verstorben ist und ich weiss das der "Nächste in der natürlichen Reihenfolge" wäre, der dorthin geht wo keiner zu Lebzeiten weiss was ihn erwartet und ob es irgendwas gibt was ihn erwartet, ICH bin.

Das macht für mich diese Fragen auch so spannend.


Signatur Ich bin wie ich bin - und wem es nicht passt der soll mich gernhaben Im übrigen gilt: "Wer will, findet einen Weg - Wer nicht will, findet einen Grund" "Made in Austria" eben
Arkeo
männlich  54 Jahre
Moderator
1436 Beiträge
Verfasst: 06.02.10, 10:13 Uhr


Das *Schicksal* eines jeden Menschen ist die Summe seiner Entscheidungen. Sicher werden wir von Erziehung, Umfeld, Erfahrungen etc. pp. beeinflußt, aber letztlich haben wir in den meisten großen und kleinen Dingen immer wieder die Freiheit der Wahl, uns für dies oder jenes zu entscheiden.

Eine Navigationshilfe in Gestalt eines *Lebensplans* bekommt m.E. niemand mit auf den Weg - es sei denn, man wächst im und mit dem Glauben an bestimmte religiöse oder ideologische Konzepte auf, die solche Pläne aus verschiedenen Motiven zum Inhalt haben. Aber auch dann hat man spätestens mit dem Erwachsenwerden die Freiheit, sich dafür oder dagegen zu entscheiden.

Ich stehe Menschen, die sich von Höheren berufen fühlen, skeptisch gegenüber. Oft dient das nur dazu, egoistischen Wünschen und willentlichem Tun eine vorgeschobene Rechtfertigung zu verschaffen. Die Verantwortung für das eigene Handeln wird sozusagen "nach oben" ausgelagert. Doch edle Motive und der "gute" Zweck heiligen nicht alle Mittel. Die Menschheit wollten beispielsweise schon viele befreien, aber wenn am Ende der Befreiung nicht die freie Wahlmöglichkeit steht, sich für ODER gegen die/den Befreier zu entscheiden, wird die erreichte Freiheit gleich wieder begraben.

Und woher wir kommen und wohin wir gehen? Man kann die paar hunderttausend Jahre Menschheitsgeschichte referieren und anschließend mit Utopien und Dystopien fortfahren - oder sich mit dem bescheiden, was R. Nathan eine seiner Figuren in *Portrait of Jenny* sagen ließ: "Ich komme aus der Unendlichkeit und gehe in die Ewigkeit". Hat was, der Satz.


anonym
weiblich  55 Jahre
» Frischling
2 Beiträge
Verfasst: 06.02.10, 17:30 Uhr


Ich glaube auch das der Lebensweg eines Menschen zum größten Teil von seinen Entscheidungen abhängt.
Vielleicht sollte sich das der ein oder andere mal richtig Bewußt machen.
Schicksalsentwicklungen gibt es immer wieder, die davon ausgeschlossen sind.

anonym
männlich  58 Jahre
» Area Gott
4770 Beiträge
Verfasst: 06.02.10, 19:18 Uhr


Es ist mir schon klar das Entscheidungen das Leben in dieser oder jene Richtung prägen.
Die Frage ist doch "Warum" treffen wir gewissen Entscheidungen ?

Beispiel 1) - Ein Freund von mir, der damals JEDES Wochenende mit mir verbrachte, entscheidet sich an einem gewissen Wochenende wo ich beruflich anderweitig beschäftigt war, mit einem anderen Freund wegzufahren - Resultat war das mein Freund tödlich verunglückte. Der Fahrer blieb unverletzt, mein Freund erlitt einen Genickbruch.

Beispiel 2) - Eine Lebensgefährtin von mir fuhr mit ihrem Wagen nach Krems weil sich eine Schulfreundin meldete - Ich riet ihr davon ab weil das Wetter schlecht war. Resultat war das meine Lebensgefährtin tödlich verunglückte.

Beispiel 3) - 2007 bewarb ich mich - im Wissen das ich normalerweise niemals eine Chance als Single habe - um eine Adoption. Resultat - 2009 durfte ich meine Tochter adoptieren und fand damit das Glück meines Lebens.

Ich könnte noch etliche Beispiel anführen wo ich mich frage was wäre gewesen wenn ich die oder andere Entscheidungen nicht getroffen hätte.
Wäre mein Freund noch am Leben ? Wäre vielleicht ICH an diesem Wochenende mit ihm verunglückt ? Wäre meine damalige Lebensgefährtin noch am Leben wenn sie auf meine Warnungen gehört hätte ? Hätte ich heute eine Tochte wenn ich mich damals nicht aus einer Laune heraus um eine Adoption beworben hätte ?

Fragen über Fragen

Was ist Schicksal?
Gibt es die Vorsehung?
Habe ich eine Bestimmung?
Warum musste ich das erleben ?
Was hatte das für einen Sinn ?
Warum ging es mir nicht leichter ?
Habe andere mehr Glück ?
Was ist überhaupt Glück ?
Woher kommen meine Wünsche und Sehnsüchte?
Werden sie sich erfüllen, zumindest dich wichtigsten ?
Wenn ja - was genau soll/muss ich dafür tun ?
Was ist der Sinn meines Lebens ?

Kann man das überhaupt beantworten ?


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.10, 19:50 Uhr

Signatur Ich bin wie ich bin - und wem es nicht passt der soll mich gernhaben Im übrigen gilt: "Wer will, findet einen Weg - Wer nicht will, findet einen Grund" "Made in Austria" eben
Arkeo
männlich  54 Jahre
Moderator
1436 Beiträge
Verfasst: 07.02.10, 15:14 Uhr


Glück ist das, was man daraus macht. Oft nur eine Betrachtungsfrage oder des Vermögens, dem Negativen auch positive Aspekte abgewinnen zu können. Den Sinn seines Lebens kann jeder nur für sich alleine finden - in Zielen, in der Umsetzung von Träumen oder im Übernehmen einer Aufgabe.

Wünsche und Sehnsüchte basieren auf Bedürfnissen. Ein Grundbedürfnis des Menschen besteht darin, von anderen gesehen, wahrgenommen sowie irgendwie anerkannt werden zu wollen. Eine selbstkritische Einstellung und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber kann da hilfreich sein und zu Selbsterkenntnis führen.

Schicksal ist, wie gesagt, die Summe der willentlich getroffenen Entscheidungen. Zu der auch die Entscheidung gehören kann, an eine höhere oder sonstwelche Bestimmung zu glauben, resp. glauben zu wollen. Oder auch an die Kraft der Vorsehung.

Das mit der Vorsehung ist allerdings so eine Sache. Nachträglich ist alles klar. Im Nachhinein werden immer irgendwelche Vorzeichen benannt, die bestimmte Ereignisse angekündigt hätten, hätte derjenige nur auf die Flammenschrift an der Wand geachtet und wäre nicht diese eine Mal von seiner sonstigen Routine abgewichen.

Menschen sind jedoch keine Roboter, die 100%ig exakt das eingegebene Programm abspulen. Auch wenn jemand im Großen und Ganzen "immer" der gleichen Routine folgt, verhält er sich dabei doch nicht immer 100%ig in genau derselben Weise. Es ist das tragische Ereignis, das im Nachhinein angeblichen Vorzeichen bestimmte Bedeutungen verleiht. Die kleinen Merkmale und Anzeichen, die alle sonstigen Verhaltensweisen begleiten, fallen nur niemand auf und nicht ins Gewicht, weil sie ohne Folgen bleiben.

Ich kannte mal eine Person, die an Schicksal in Form von Hellsehen, Wahrsagerei und Kartenlegen glaubte. In ihrer Darstellung war es jedoch kein Glauben, sondern ein Wissen, da sie das Prophezeite immer wieder erfahren habe. Auffällig war jedoch, daß sie ihre Entscheidungen in der Gegenwart - offenbar unbewußt - auf die vorhergesagte Zukunft abzustimmen versuchte, auch wenn sie im Widerspruch zur eigenen Wesensart standen.


anonym
männlich  58 Jahre
» Area Gott
4770 Beiträge
Verfasst: 07.02.10, 15:34 Uhr


@Arkeo

Was hältst du von den sogenannten "Rückführungstherapien", wo angeblich unter Hypnose "die Reise in ein vergangenes Leben" durchgeführt wird.

Ich kenne jemanden aus meinem persönlichen Kreis der das gemacht hat.

So idiotisch das jetzt klingen mag - Seit dieser Erfahrung hat er die Angst vor dem Tod verloren. Er macht Sachen auf einmal (z.B. Autorennen, Motocross, etc etc), in einer Art und Weise die nichtmal ich tun würde. Man muss auch noch anfügen das er vor diesem Ereignis ein totaler "Hasenfuß" war und sich ohne Bodyguards nicht mal aus dem Haus traute. Er ist immerhin knapp 65 Jahre alt.


Signatur Ich bin wie ich bin - und wem es nicht passt der soll mich gernhaben Im übrigen gilt: "Wer will, findet einen Weg - Wer nicht will, findet einen Grund" "Made in Austria" eben
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