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Übersicht - Allgemein - Politik & Gesellschaft - Atomkraftwerke als Alternative zum Klimawandel ?
AutorNachricht
Arkeo
männlich  54 Jahre
Moderator
1436 Beiträge
Verfasst: 11.06.17, 01:12 Uhr


venus_of_milo schrieb:
Ja na klar wegen der USA. Das ist schon ziemlich rückständig oder?
Jedoch muss ich da sagen wir könnten hier auch noch viel mehr forschen und tun. Machen auch nicht 100 % gerade oder?



@ Venus:

Nein, richtig, das machen wir nicht ... immer noch nicht.

Wenn es danach geht, was möglich ist, hätten wir in der 50er und 60er Jahren bereits E-Autos haben können. Die Technik (Akkus mit hoher Speicherkapazität) war vorhanden, Deutschland auf diesem Gebiet weit fortgeschritten. Siehe Antrieb der U-Boote der 40er Jahre und die diversen Elektrokarren, die schon in der 30ern auf den Bahnhöfen ganz und gäbe waren und auch für den Straßenverkehr taugten. Problematisch waren lediglich das hohe Gewicht und die Größe der Akkus.

Es gab in den 70er, 80er und 90er Jahren diverse Autohersteller, die E-Autos bauten. Die meisten waren klein und - vor allem - ausgesprochen teuer. Es gab schon früh Dampfautos und mit Holz/Kohle (resp. Gas) angetriebene Autos. Keine besonders effiziente Methode und insbesondere keine saubere Antriebsart.

Der Preis (und das Gewicht) von E-Autos sind bis heute Probleme, die sie trotz billigen "Kraftstoffs" gegen Benziner (resp. Diesel-Kfz) verlieren läßt. Benzin ist immer noch ein äußerst billiger Antrieb - über 80% der Kosten von 1 Liter Benzin bestehen aus Steuerabgaben (an den Staat).


Was die Entwicklung in Amerika betrifft, weiß ich nicht, ob das zum Lachen oder zum Weinen ist. Das Pariser Klimaschutzabkommen ist eine freiwillige Selbstverpflichtung, die Schadstoffemissionen binnen 25 Jahren um einen Wert zu reduzieren, dessen Höhe den Nationen freigestellt ist. Aus diesem Goodwill-Gummivertrag mit dem Argument auszutreten, es belaste die eigene Wirtschaft mit schlecht verhandelten Nachteilen... - hat der "gute Mann" den Vertrag denn überhaupt schon mal gelesen?

Die Rückkehr zur Kohleförderung mit dem Argument, bedrohte Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen, ermöglicht höchstens einigen kleinen Minenunternehmen, ihre paar hundert "Kumpel" bis zu deren Rente zu beschäftigen, während die großen Betreiber klargestellt haben, daß die Zukunft aus massiver Automatisierung und Jobabbau bestehen wird. So what...?

Mr. President und seine Altherrenriege an Unternehmerfreunden veranlassen gerade eine Gesetzgebung, die buchstäblich "rückständig" ist und vergangene Jahrhunderte wieder heraufbeschwören zu wollen scheint. Soll Amerika zu einer Art "Frühindustrialisierungs-Open-Air-Museum" gemacht werden? Im Bereich der "neuen Energien" und im Umweltschutz (Gewässerschutz und Wasserreinigung) entstehen haufenweise "Jobs" und innovative Technologien. Das Alles mit konsequenter Rückständigkeit zu ignorieren, ist schon eine reife Leistung.


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